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Alumni-Stories

Jedes Jahr entlässt die Hochschule Fresenius Hunderte frischgebackene Absolventen ins Berufsleben. Wie ist es den Alumni seit Abschluss des Studiums ergangen? Wie war der Einstieg ins Berufsleben? In folgenden Berichten schildern einige Ehemalige ihre Erfahrungen. Viel Spaß beim Lesen.

Sie haben auch eine spannende Story zu berichten? Prima. Wir freuen uns von Ihnen zu hören.

Ein Erfahrungsbericht von:

Nico Langemeyer, LL.M.

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Business Law im Februar 2009 an der Hochschule Fresenius in Köln

Nach meinem Bachelor-Abschluss im Jahr 2009 des Studiums „Business Law“ an der Hochschule Fresenius war ich bei der überregional tätigen Insolvenz-verwalter Kanzlei Mönning & Georg beschäftigt. Dort oblag mir die eigen-verantwortliche Verfahrensabwicklung in allen Bereichen des Insolvenz-verfahrens, dies beinhaltet insbesondere die Erstellung von Gutachten bzw. Berichten, die Betriebsfortführung, die Entwicklung und Durchführung von Fortführungskonzepten (Insolvenzplan, übertragende Sanierung) und Begleitung der Verwertung von vorhandenen Aktiva unter Berücksichtigung etwaiger Sicherungsrechte. Ferner wurden von mir im Rahmen der Unternehmensfortführung eigenverant-wortlich Verhandlungen mit Lieferanten und Kunden zur Aufrechterhaltung der jeweiligen Geschäftsbeziehung geführt. Ebenso wurden von mir Haftungstatbestände gegen Organe bzw. Gesellschafter ermittelt und zur Prozessreife aufbereitet.

Zur Erweiterung meiner Kenntnisse habe ich im Oktober 2012 ein berufs-begleitendes Masterstudium (LL.M.) im Bereich Wirtschaftsrecht & Restruk-turierung erfolgreich abgeschlossen. Die Schwerpunkte lagen im Bereich des Handels- und Gesellschaftsrechtes, Insolvenzrechtes sowie im Bereich Restrukturierung und Steuern. Im Anschluss war ich zunächst als Manager Finance in der Unternehmensberatung Buchalik Brömmekamp, einer der führenden Unternehmensberatungen für Restrukturierung, Sanierung und insolvenznahen Beratung tätig. Darauf folgend wieder als leitender Verfahrenssachbearbeiter bei der Insolvenzverwalter Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff Insolvenz- und Zwangsverwalter GbR.

Derzeit arbeite ich als leitender Verfahrenssachbearbeiter bei der Insolvenz-verwalter Kanzlei KULAS Rechtsanwälte Insolvenzverwaltung in Stuttgart. Hier obliegt mir ebenfalls die eigenverantwortliche Verfahrensabwicklung in allen Bereichen des Insolvenzverfahrens.

Zu meiner ersten Anstellung nach dem Studium an der Hochschule Fresenius bin ich aufgrund einer Initiativbewerbung bei verschiedenen Insolvenz-verwalterkanzleien gekommen. Derzeit ist die Situation am Arbeitsmarkt so, dass erfahrene Insolvenzsachbearbeiter gesucht werden. Daher ist es derzeit für jemanden mit einschlägiger Berufserfahrung relativ einfach eine neue Stelle zu finden. Im Rahmen meines Studiums an der Fresenius bin ich sehr gut in den gelehrten juristischen Bereichen ausgebildet worden, welches mir häufig bestätigt wurde und wird.

Ein Erfahrungsbericht von:

Mark-André Kreutz, M.A.

Absolvent des Studiengangs Business Law 2010 an der Hochschule Fresenius in Köln

Während des Studiums wurden juristische Vorlesungen durch steuerrechtliche Schwerpunkte und M&A (Mergers and Acquisitions) ergänzt. Prof. Dinkelbach trug seitens der steuerrechtlichen Lehre maßgeblich dazu bei, theoretische Kenntnisse zu erlangen. Als Ergänzung dazu, empfand ich die praktischen Beiträge von Beratern aus Großkanzleien bzw. Big four Gesellschaften als äußerst wertvoll.

Da ich im Anschluss an den Bachelorstudiengang meinen Master of Laws an einer Universität absolviert habe und somit auch einen internen Einblick in die Universitäts-Welt erfahren durfte, sind mir einige Unterschiede und Vorteile des privaten Studiums an der Hochschule Fresenius aufgefallen.
Einen wesentlichen Unterschied zum Uni-Studium sehe ich darin, dass die organisatorischen Abläufe klar und transparent sind. Der Vorteil des Studiums an der Hochschule Fresenius besteht auch darin, dass die Lehre als Dienstleistung  verstanden wird und somit eine exzellente Qualität des Studiums garantiert wird.

Ein weiterer großer Mehrwert des Studiums an der Hochschule Fresenius ist die Praxisnähe. Die enge Zusammenarbeit der Hochschule zu renommierten Praxispartnern ermöglichte uns Studenten einen schnellen, direkten und unkomplizierten Kontakt in die Berufswelt und die Möglichkeit, sich schon während des Studiums ein Business-Netzwerk aufzubauen. Durch die Kontakte der Dozenten zu erstklassigen Großkanzleien und Big four Gesellschaften konnte ich durch Internships in Bereichen M&A und Taxation früh berufliche Erfahrungen sammeln und ein erstes Fundament legen. Darauf aufbauend ergaben sich weitere Chancen bei renommierten Unternehmen als Intern, Student Trainee oder Associate.

Seit Mai 2012 bin ich LL.M. Absolvent und Associate für steuerliche M&A Beratung bei einer Big four Gesellschaft. 

Ein Erfahrungsbericht von:

Alexander Weis, B.A.

Absolvent des Bachelor-Studiengangs Health Economis im Februar 2011 in Idstein

„Das Praktikum dient dem besonderen Anwendungsbezug des Fachhochschul-studiums und soll die Studierenden an die berufliche Praxis heranführen.“ Gezeichnet das Zentrale Prüfungsamt der Hochschule Fresenius Idstein.
Eben dieser „Anwendungsbezug des Fachholschulstudiums“ fand für mich im Qualitätsmanagement einer Klinik statt. Zehn Wochen Qualitätsmanagement Intensiv-Kurs durch Praxisanwendung.

Heute – Absolvent der Hochschule Fresenius.

Der Rechner surrt, ein Blinken des Cursors zeigt an, dass dieser am arbeiten ist. Am Arbeiten? Genau das ist auch meine Zielsetzung: Endlich arbeiten.
Ein leises Klicken verrät, dass die Seite erfolgreich geladen wurde. Auf dem Bildschirm erscheint die Seite des Alumni-Netzwerkes der Hochschule Fresenius im sozialen Netzwerk XING.

„Qualitätsmanager für Klinik gesucht“ heißt es dort in einem Forum.
Die Stellenausschreibung und die persönlichen Eigenschaften haben sofort gepasst. Kurzerhand die Bewerbungsunterlagen bereitet und abgesendet. Wenige Tage darauf klingelt auch schon das Telefon. Man sei gebeten worden einen Termin für ein Bewerbungsgespräch auszumachen.
In diesem zeigte sich sehr schnell, dass die Tätigkeiten, die nun meinen beruflichen Alltag bestimmen werden ebenjene sind, bei welchen ich im Praktikum assistierte.

Viele sagen, dass man nach der Hochschule in kaltes Wasser geworfen wird was erste berufliche Erfahrungen angeht. Mit diesem Ausblick ist, auf Grund einer gewissen Vertrautheit der  Aufgaben, (wenn auch in einer anderen Klinik unter anderen Bedingungen) die Temperatur eher als erfrischend statt als kalt zu bezeichnen.

Morgen...

Heute bin ich die Person, die gestern noch mein Chef war.
Guten Morgen.

Ich möchte mich ganz herzlich beim Alumni-Netzwerk der Hochschule Fresenius für die interne Stellenausschreibung bedanken. Aus diesem Grund komme ich auch gerne der Bitte im Anhang eben dieser nach: Im Falle einer Vermittlung „UNBEDINGT EINE RÜCKMELDUNG“ zu senden.

Ein Erfahrungsbericht von:

Nicolas Kittner, Dipl.

Absolvent des Studiengangs Medienwirtschaft 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln

Das Praxissemester absolvierte ich in der Berliner Werbeagentur Plantage. Zurück in Köln kam nach zwei Semestern Hauptstudium das Diplomsemester. Zur gleichen Zeit hatte ich bereits einen Vollzeit-Job in der Hamburger Werbeagentur Nordpol+ als Berater/Stratege für die Interaktiv Division. Schnell arbeitete ich 70 Stunden pro Woche und schrieb nebenher noch meine Diplomarbeit. Freizeit gleich Null! Doch die Projekte z. B. für Renault, Dacia, Siemens, die mit internationalen Preisen (Cannes Lions, LIA Awards, ADC, Eurobest) ausgezeichnet wurden, waren spannend. Ich lernte in kurzer Zeit unglaublich viel und traf tolle Leute. Aber bereits zur Diplomfeier im Spätsommer hatte ich für mich entschieden, den Job wieder zu kündigen. Nach knapp einem Jahr bei Nordpol+ hörte ich dort wieder auf. Trotz aller positiven Erfahrungen, habe ich schnell gemerkt, dass es nicht das ist, was ich machen will. Die Reaktionen auf meine Kündigung waren gemischt: die meisten waren erstaunt oder sogar entsetzt, nur wenige verstanden, dass ich nach so kurzer Zeit den sicheren Job aufgab.

Ohne Job und ohne Plan nahm ich mir erst mal Zeit zum Nachdenken: In einem Laden von Freunden fing ich an Turnschuhe zu verkaufen.

Gleichzeitig reifte die Idee zur Selbständigkeit, die ich schon länger mit mir herumtrug. Ich nutzte die Monate im Laden, um meine Idee vorzubereiten. Nach 6 Monaten war Schluss mit Turnschuhen verkaufen. Mein Kölner Dozent und Diplomprüfer Jochen Thinius traf einen Agenturchef im Zug und erzählte ihm, er kenne einen Online-Konzeptioner – mich. Ich hatte nur keine Ahnung, was ein Online-Konzeptioner macht. Ich traf den Agenturchef, erzählte ihm, was ich kann (und was nicht), und ich bekam den Auftrag – meinen ersten großen eigenen Job als Freelancer. Jetzt war ich Online-Konzeptioner.

Vier Jahre war ich von da an als selbständiger Online-Konzeptioner tätig und habe auf Etats wie z. B. die Otto Group, BMW, Volkswagen, MINI, Tchibo, Condé Nast, Bosch und Veltins gearbeitet. In 2011 kam es zu regelmäßiger Zusammenarbeit mit einer Online-Agentur in Beijing, wo ich teilweise vor Ort in China war oder von Deutschland aus gearbeitet habe.

Im März 2012 gründete ich mit einem Partner die Agentur „What happened to the Future?“. Wir entwickeln digitale Strategien und Konzepte für internationale Kunden wie Volkswagen, Gruner + Jahr und die Telekom. Darüber hinaus arbeiten wir aktiv an Technik-getriebenen Start-ups mit und bietet strategische und konzeptionelle Expertise in der Gründungsphase.

Mein Motto: Immer wieder Neues und Unbekanntes ausprobieren, auch wenn man nicht genau weiß wie es geht. Und dann: so viele Fehler machen wie möglich, daraus lernen, es besser machen.

Zusammen mit Susann Berthold ist Reinhold Geschäftsführer der Kisseria GmbH in Köln und machte sich mit dem Weg in die Selbstständigkeit einen Traum wahr. Dabei nutzte er vor allem den Trend zur Individualisierung (jedem steht es offen, sein eigenes Kissen zu entwerfen und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen), als auch den wachsenden „Living-Markt“.

Bereits neben seiner Masterarbeit wirkte der ehemalige Fresenius-Student am Entstehen seines Unternehmens und Geschäftskonzeptes mit. Die ersten Erfolge zeigten sich schnell: in zwei Inhabern einer Luxusmöbel-Manufaktur und einem erfolgreichen Internetunternehmer gab es zügig die ersten Finanziers. Anfang dieses Jahres konnten neue Beteiligungsgeber gefunden werden: die netSTART Venture GmbH sowie eine Reihe von namhaften Business Angels aus dem Rotonda Business Club Köln.

Wer Lust hat, sich das Unternehmen näher anzuschauen: kisseria hat aktuell einen Praktikumsplatz für internet- und lifestyleaffine Studenten zu vergeben.

Das ALUMNI NETWORK der Hochschule Fresenius wünscht Jörn Reinhold auf seinem weiteren Weg alles Gute!

Weitere Informationen zu Jörn Reinhold und der Kisseria GmbH finden Sie unter: https://www.kisseria.de

Ein Erfahrungsbericht von:

Deborah Schnabel, M.A.

Absolventin des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftspsychologie im Juli 2009 an der Hochschule Fresenius in Köln

Thomas Weber, ein Alumnus der Hochschule Fresenius Köln, veröffentlichte in der XING-Gruppe der Hochschule Fresenius im vergangenen Oktober eine Stelle für eine Forschungsarbeit in der interkulturellen Potenzialanalyse bei der ICUnet.AG. Deborah Schnabel wurde darauf aufmerksam nachdem Sabine Gatzen, Mitarbeiterin Alumni an der Hochschule Fresenius Köln, eine Nachricht über neue Stellenangebote in der Jobbörse der XING-Gruppe der Hochschule Fresenius an alle Gruppenmitglieder schickte.

Die ICUnet.AG ist ein Unternehmen für interkulturelle Beratung, Training und Assignment Management. Da die Absolventin kurz zuvor für ein Projekt China bereiste, reizte sie diese Stelle sehr und so bewarb sie sich sofort auf das Angebot. Sie bekam die Stelle und ist seit dem 2. Januar 2012 bei ICUnet in Köln und Frankfurt tätig. In ihrer neuen Funktion wird sich Deborah Schnabel mit der Entwicklung eines Tests, der interkulturelle Kompetenz erfassen kann, auseinandersetzen. Dieser Test wird gleichzeitig Teil ihrer Promotion sein, die sie gemeinsam mit der ICUnet.AG durchführt. Darüber hinaus wird die Absolventin Entwicklungsmaßnahmen für Mitarbeiter begleiten, die für ihre Firma ins Ausland gehen, um diese auf die kulturellen Unterschiede vorzubereiten.

Über die ideale Konstellation dieser Stelle freute sich die Absolventin sehr: „Ich kann praktisch arbeiten, forschen und promovieren gleichzeitig! Tausend Dank für die Vermittlung.“

Ein Erfahrungsbericht von:

Diplom-Betriebswirt (FH) Timo Schönhals

Absolvent des Studiengangs Betriebswirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

Auf der Suche nach einem geeignetem Praktikum für das berufspraktische Semester im Wintersemester 2005/2006 lag meine Präferenz im Bereich Controlling. Also bewarb ich mich zu Beginn meines vierten Semesters bei vielen, vorzugsweise sehr großen Konzernen für diesen Bereich.

Doch aller Anfang ist bekanntlich schwer. Nachdem ich mehrere Absagen erhalten hatte, machte ich mir Gedanken darüber, welche Bereiche über das Controlling hinaus noch für mich interessant sein könnten. Da ich mich im Hauptstudium für die Schwerpunkte Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung entscheiden wollte, war auch ein Praktikum in diesem Wirtschaftszweig durchaus denkbar. Nachdem ich mich über die "big four" der Prüfungsbranche, KPMG, PricewaterhouseCoopers (PwC), Deloitte und Ernst & Young, informiert hatte, wollte ich zunächst eine einfache Bewerbung an PwC schicken. In Erinnerung daran, dass die Hochschule über das Placement Office auch Kontakte zu PwC pflegt, wendete ich mich an Herrn Prof. Dr. Pougin mit der Bitte, mir ein paar Tipps für meine Bewerbung zu geben. Daraufhin lud Herr Prof. Dr. Pougin mich ein und gab mir einen Ansprechpartner, an den ich meine Bewerbung adressieren konnte.

Wenige Wochen später wurde ich dann zu einem Vorstellungsgespräch in die PwC-Niederlassung Düsseldorf eingeladen. Das rund 1,5-stündige Gespräch, bei dem auch Fachwissen abgefragt wurde, verlief sehr angenehm. Noch am selben Nachmittag erhielt ich einen Anruf von der zuständigen Personalsachbearbeiterin und sie teilte mir mit, dass PwC mich gerne als Praktikant begrüßen würde.

Nun stand ich jedoch vor einem "Luxusproblem". Neben meiner Zusage von PwC hatte ich auch noch zwei weitere Stellenangebote erhalten. Dabei handelte es sich um ein Praktikum bei einem der weltweit größten Automobilkonzerne im Bereich Produktcontrolling und um ein Praktikum bei einer der weltweit führenden Luftfahrtgesellschaften im Bereich Konzerncontrolling.

Nachdem ich mir verschiedene Meinungen von Dozenten der Hochschule Fresenius eingeholt und mich ein weiteres Mal mit Herr Prof. Dr. Pougin kurzgeschlossen hatte, entschloss ich mich letztendlich für ein sechsmonatiges Praktikum bei PwC, dass ich am 1. Oktober 2005 angetreten habe. Im Anschluss an das Praktikum und an ein Feedbackgespräch wurde ich im April 2006 in das Praktikantenförderungsprogramm "KiT" aufgenommen. Hierdurch soll der Kontakt zwischen PwC und geeigneten Praktikanten aufrechterhalten werden. Und tatsächlich wird dieser Kontakt auch durch PwC selbst stark gepflegt. Im Spätherbst 2006 erhielt ich einen Anruf von PwC, ob ich im Frühjahr 2007 für 6-8 Wochen ein weiteres Praktikum absolvieren möchte. Mit dem Hintergedanken, dass ein weiteres Praktikum die Chance auf einen direkten Jobeinstieg nach dem Studium vergrößern würde, zögerte ich trotz Klausurstress und anstehender Diplomarbeit nicht lange und absolvierte ein weiteres Praktikum bei PwC von Ende Januar bis Anfang März.

Im Anschluss an das Praktikum wurde mir dann auch versichert, dass ich mir bezüglich des Jobeinstiegs keine Sorgen machen müsste und für mich schon ein Arbeitsplatz reserviert sei. Mit diesem sehr angenehmen Gefühl schrieb ich dann auch letztlich noch meine Diplomarbeit bei PwC. Ab 1. Oktober 2007 bin ich für die PwC-Niederlassung Köln tätig.

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Medienwirtin (FH) Christine Henning

Absolventin des Studiengangs Medienwirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

"Ehrensenf - extra scharf". So lautet das Motto der 2005 erstmals ausgestrahlten Internet-Sendung, in der Fundstücke aus dem World Wide Web humorvoll im Stil von Nachrichten kommentiert werden. Die etwa fünfminütige Sendung, die auch bei Spiegel Online zu sehen ist, hat sich seitdem zur meistgesehenen Internet-Show im deutschsprachigen Raum gemausert. Täglich sehen etwa 25.000 Zuschauer die Sendung. Im Juni 2006 wurde das Format gleich mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet, dem Publikumspreis und dem Preis in der Kategorie Unterhaltung.

Seit dem 01. Juli 2007 moderiert die 26jährige Christine Henning im wöchentlichen Wechsel mit ihrem Kollegen Mark Freuer die Sendung. Im August hat Henning ihr Studium an der Hochschule Fresenius im Kölner MediaPark beendet und mit Ehrensenf den perfekten Jobeinstieg gefunden: "Was will man mehr? Ich hatte mich schon mit dem Gedanken angefreundet, Bewerbungen verschicken zu müssen, aber das blieb mir glücklicherweise erspart!", so Henning.

Und wie kam es zu dem Engagement? "Während der Diplomarbeit erfuhr ich über einen Freund von dem Casting. Durch mein Studium der Medienwirtschaft an der HSF war mir Ehrensenf schon vorher ein Begriff. Ich fühlte mich sofort wohl in der Rolle als Moderatorin und wünschte mir, Teil dieses sympathischen Teams zu werden. Das Casting klappte so gut, dass ich eine weitere Einladung erhielt. Die erste Aufzeichnung kam dann recht schnell nach Beendigung der Diplomarbeit und nun bin ich einfach nur gespannt wie sich alles weiterentwickelt."

Wenige Wochen nach der ersten Sendung hat Christine Henning nun auch schon in der Medienwelt Fuß gefasst: "Es hat sich wirklich viel getan. Wir haben bereits einige Interviews gegeben (z.B. DWDL.de, Teleschau) und im Rahmen der c/o pop nahmen wir an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Nische vs. Massenmarkt" teil. Mittlerweile habe ich sogar eine eigene Kolumne im Magazin VIEW, in der fünf gute Linktipps vorgestellt werden. Es hat sich noch einiges mehr ereignet und ich kann nur sagen es ist viel Arbeit, aber nach wie vor finde ich es einfach super!"

Ihre Wünsche für die Zukunft? "Ein Häuschen am Meer, ein Aquarium mit Seepferdchen und jedes Wochenende Fallschirmspringen"

(Foto Iwo Gospodinov)

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Medienwirt (FH) Jonas Schorfheide

Absolvent des Studiengangs Medienwirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

"Toooor in Nürnberg, Toooor auf Schalke"! Wer kennt nicht die berühmten Torschreie der Radiolegenden Manni Breuckmann, Günther Koch & Co. in der WDR 2 Bundesligakonferenz.

Mich faszinierte diese Dramatik Samstag für Samstag schon vom Kindesalter an. So war dann auch nach Abitur, jahrelanger freier Mitarbeit in der Sportredaktion des Westfalenblattes und diversen Praktika mein Berufsweg vorgezeichnet: Das Studium der Medienwirtschaft an der Hochschule Fresenius in Köln entsprach genau meinen Vorstellungen. Ich wollte den Medien und dem Journalismus nach der Schule weiter treu zu bleiben, diese Leidenschaft aber mit handfesten Kenntnissen wie BWL, Jura im Studium auch wissenschaftlich untermauern. Ein weiterer Grund für die Wahl des Studiums war das Ziel, mich universell mit dem Medienbusiness vertraut zu machen und nicht nur auf den spezifischen Beruf des Sportjournalisten ausgerichtet zu sein.

Die Zeit meines Studiums verging wie im Flug, gerade weil sich Köln als ideale Stadt zum Studieren präsentierte, in der einem auch außerhalb der HSF nie langweilig wurde. Nach dem Grund- und Hauptstudium (natürlich mit Medien Management als einem Schwerpunkt) stellte sich die Frage nach einem Thema für die Diplomarbeit. Da ich kein vorgegebenes Thema bearbeiten wollte, orientierte ich mich an meinen Interessen und meinem Drang zur Selbstständigkeit. So schrieb ich einen Businessplan für ein Internetsportradio namens FanGeist, dessen Dienstleistung die Live-Radiokonferenzschaltung der Fußball-Regionalligen darstellt. Hilfreiche Unterstützung bekam ich dabei von meinen Mentoren an der HSF. Gleichzeitig zur Diplomarbeit erweckte ich dieses Geschäftsmodell mit ein paar fußballverrückten Freunden zum Leben.

Was sich in einem Satz beschreiben lässt, war die schwierige Aufgabe mit einem sehr kleinen Budget die Übertragungstechnik, das Marketing, sowie das Team und die Homepage aufzubauen. Verhandlungen mit dem Deutschen-Fußball-Bund über die Lizenzvergabe und mit unserem Kooperationspartner Bild.de in Frankfurt und Berlin verliefen erfolgreich und so steht der einzigartige Hörgenuss einer Live-Fußballkonferenzschaltung nun auch den Fans der Regionalliga zur Verfügung. Mein Medienwirtschafts-Studium hat mir in vielen Punkten bei der Umsetzung der Idee geholfen. Ein Beispiel ist der Zusatzkurs "Business Planung", in dem ich Tipps und Tricks zur Erstellung eines Business Plans gelernt habe.

Und zum Schluss ging mit FanGeist für mich an lang ersehnter Traum in Erfüllung: Ich bin Fußballreporter!

Über FanGeist.de:
FanGeist.de ist das einzige Medium Deutschlands, das die Fußball-Regionalligen in einer Live-Radiokonferenz präsentiert. FanGeist.de bietet außerdem Videoreportagen und aktuelle Nachrichten über die dritthöchste deutsche Profiliga an. Für junge angehende Journalisten und Medienwirte, die sich noch im Studium befinden, ist FanGeist überdies eine einzigartige Ausbildungsmöglichkeit zum Traumberuf "Fußballreporter" oder "Medienmanager".

Wer Interesse hat einmal bei uns reinzuschauen, kann sich gerne unter Postfach [fangeist.de]: info bewerben.

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Betriebswirt (FH) Thomas Pieper

Absolvent des Studiengangs Betriebswirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

Nach Abitur und Grundwehrdienst stand 2003 für mich die Suche nach einer passenden Hochschule für mein BWL-Studium an. In einer überregionalen Tageszeitung wurde ich auf die Hochschule Fresenius in Köln aufmerksam. Die Studieninhalte und kleinen Gruppen überzeugten mich, so dass ich schließlich im September 2003 mein Studium an der Hochschule Fresenius aufnahm.

Einer der wichtigsten Studieninhalte ist das berufspraktische Semester. Da dieses für den BWL-Diplomstudiengang im 5. Semester vorgesehen war, informierte ich mich während des 4. Semesters im Internet und fand sehr schnell den Draht zu Accenture. Ein guter Freund von mir hatte dort bereits ein Praktikum absolviert und erzählte mir von seinem spannenden Projekt. Zudem ist Accenture einer der größten, weltweit agierenden Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister mit über 170.000 Mitarbeitern weltweit. Die Möglichkeit mit Kunden wie der Allianz AG, der Deutschen Bank, Sanofi-Aventis, Bayer und sogar Ministerien verschiedener Länder zusammenzuarbeiten, bestärkte mich in dem Wunsch, dort ein Praktikum zu absolvieren.

Auf die schriftliche Bewerbung folgte das Telefoninterview mit dem verantwortlichen Manager, der mich über Projektstatus, Aufgaben und den Kunden informierte und zu meiner Motivation und bisher gesammelten Erfahrungen befragte. Schließlich ging es Ende 2005 nach München, wo ich sofort am ersten Tag in das Projekt eingewiesen wurde. Das Team bestand aus sechs Kollegen und einem Teamleader, der für mich verantwortlich war. Die ersten Tage wurden mir zwei Kollegen zugeteilt, die mich für den Projekteinsatz beim Kunden vorbereiteten. So konnten alle meine Fragen sofort beantwortet werden.

Meine Aufgabe bei Accenture bestand im Wesentlichen im Reporting. Ich prüfte verschiedene Prozesse, die Accenture für den Kunden übernahm und outsourcte, auf verschiedene Kriterien wie z.B. die Einhaltung der vorgegebenen Zeit für das Projekt. Das Spannende an dieser Aufgabe war unter anderem, dass ich mit unseren sogenannten Delivery Centern (große IT-Center, die ganze IT-Prozesse, wie z.B. die Rechnungslegung, für Kunden abbilden können) in der Slowakei, den USA und den Philippinen kommunizierte.

Ein gutes Jahr nach diesem berufspraktischen Semester entschied ich mich, wieder für Accenture als Werkstudent tätig zu werden. Neben der sehr guten Bezahlung hatte ich den Vorteil, ein Projekt in unmittelbarer Nähe von Köln zu erhalten, sodass sich dies sehr gut mit dem Studium vereinbaren ließ. Die Aufgabe war ein großes SAP-Projekt im öffentlichen Sektor, bei dem in verschiedenen Behörden und deren Unterbehörden in ganz Deutschland das alte System auf SAP umgestellt werden sollte - also genau die richtige Aufgabe für Accenture.

Bei dem Projekt standen für mich vor allem die Unterstützung der Projektleitung und die Durchführung von verschiedenen Tests in SAP CO (Controlling), PM (Project Management) und FI (Finance) im Vordergrund. Meine guten Erfahrungen während meiner Zeit bei Accenture motivierten mich schließlich, mich für eine Festanstellung als Analyst zu bewerben.

Festzustellen bleibt, dass mich das Studium an der Hochschule Fresenius in Köln in vielen Punkten sowohl auf meine Arbeit als Werkstudent als auch jetzt als Analyst bei Accenture sehr gut vorbereitet hat. So verdanke ich z.B. das sichere Auftreten während der Bewerbungsgespräche oder jetzt meinen Kunden gegenüber den Vorlesungen wie "Kommunikation und Rhetorik". Mein erstes Projekt als Analyst, bei dem es um die Ausgestaltung und Verbesserung einer Webapplikation geht, verschlägt mich nun nach Nürnberg. Meine Aufgabe wird es sein, die funktionalen Anforderungen an die Webapplikation zusammen mit dem Kunden zu erörtern. Doch zunächst geht es für zwei Wochen in die USA, wo die Berufseinsteiger von Accenture aus der ganzen Welt zu einer Schulung zusammenkommen. Hierauf freue ich mich ganz besonders.

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Medienwirt (FH) Yannick Ott

Absolvent des Studiengangs Medienwirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

Ich gehöre zu den ersten Studenten, die im Wintersemester 2003/2004 an der Hochschule Fresenius in Köln ihr Studium begonnen haben. Nachdem ich die ersten vier Semester als angehender Diplom-Medienwirt absolviert hatte, stand fest, dass ich mein berufspraktisches fünftes Semester im Ausland verbringen möchte. Asien hatte mich seit jeher gereizt und so versuchte ich mein Glück - mit Erfolg. Auf einer Konferenz namens "TV Programme Exchange between Germany and China" in Köln lernte ich eine chinesische Produzentin kennen, die mir dann tatsächlich ein Praktikum in ihrer Firma in Peking anbot.

Die Entscheidung war schnell gefallen und so saß ich wenige Monate später im Flieger gen China. Dort sollte ich in der staatlichen Filmproduktionsfirma Viewpoint Communications mögliche Kooperationen mit dem Ausland "ankurbeln". Ich wurde mit den drei einzigen englischsprachigen Kollegen in ein Büro gesetzt und das International Department ward gegründet. Ja, dass die Chinesen manchmal zur Spontaneität neigen, hatte ich ja schon vorher erlebt. Um jedoch auch mit den anderen 100 Kollegen halbwegs kommunizieren zu können, habe ich mich dann noch an der Beijing Language and Culture University eingeschrieben, um dort berufsbegleitend ein Semester Chinesisch zu studieren.

Nachdem ich also täglich die frühen Morgenstunden mit dem Sprachunterricht verbrachte, ging es anschließend in die Firma, wo wir anfangs klassische Marktforschung betrieben und später tatsächlich erste Gespräche mit deutschen Firmen über mögliche Co-Produktionen führen konnten. Auch die Teilnahme am Chinese-Bavarian Filmfestival war ein erfreuliches Resultat dieser Arbeit. Ich konnte meine an der HSF erworbenen Kenntnisse über die Medienwirtschaft bestmöglich anwenden und einbringen und lernte umgekehrt unheimlich viel über den Markt und die Kultur Chinas. Die sechs Monate in Peking vergingen zwar viel zu schnell, aber ich hatte eine solch tolle und unvergessliche Zeit, dass diese mich bis heute entscheidend in meinem Werdegang prägen sollte.

Denn als ich im März 2006 nach Köln zurückkehrte, um mein Hauptstudium zu absolvieren, war klar, dass es mit meiner Diplomarbeit zurück nach China gehen musste. Neben Medien Management hatte ich Marketing Management als zweiten Schwerpunkt gewählt und so sollte nun letzteres Thema meines erneuten Ausflugs nach China werden.

Diesmal bedurfte es jedoch weitaus weniger Glück, um ein passendes Unternehmen in China zu finden. Mit meinen Referenzen vom ersten Auslandssemester und den Studienschwerpunkten konnte ich schnell Mercedes-Benz (China) Ltd. für eine Diplomarbeit begeistern und so saß ich gut ein Jahr nach Ende meines ersten China-Aufenthalts wieder im Flugzeug gen Peking.

Dort arbeitete ich im Marketing- und Kommunikations-Team der Vertriebsabteilung von Mercedes-Benz, wo ich dann das in den vergangenen zwei Semestern Erlernte sehr gut zusammenführen konnte. Die Zeit war wirklich anstrengend, denn neben dem Verfassen meiner Diplomarbeit war ich noch in zahlreiche Projekte involviert. Dazu gehörten die Organisation von Events wie der jährlichen Händlerkonferenz, ein Besuch der Auto Shanghai, Chinas größter Automobilmesse, sowie der Aufbau eines Extranets, einer Internet-Plattform zwecks Austauschs von Informationen zwischen Wholesale und Retail. Und als einzigem Medienwirt kam mir sogar die Ehre zuteil, einen kleinen Image-Film zu produzieren. So gesehen waren trotz Doppelbelastung und aller Anstrengungen auch diese sechs Monate unheimlich spannend. Und lohnenswert.

Nachdem ich nun nach vier aufregenden und ergiebigen Jahren Studium an der HSF diplomierter Medienwirt bin, werde ich eine Anstellung in der Medienproduktionsfirma Luxoom antreten. Ich fliege erneut. Wohin? Natürlich nach China, genauer gesagt nach Shanghai. Denn in der dortigen Niederlassung meines zukünftigen Arbeitgebers gilt es Medienprojekte zu organisieren und produzieren - unter anderem für die Automobilindustrie. Allerdings diesmal nicht nur für sechs Monate sondern für mehrere Jahre. Auf Wiedersehen Deutschland.

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Medienwirtin (FH) Sina Skrypzak

Absolventin des Studiengangs Medienwirtschaft im August 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.

Warum ich mich für das Studium an der Hochschule Fresenius entschieden habe, ist recht einfach zu beantworten. Die HSF war 2003 eine der ersten Hochschulen, die den Studiengang Medienwirtschaft angeboten hat. Weitere ausschlaggebende Faktoren waren der attraktive Standort im Kölner MediaPark, die kleinen Kurse, der praxisnahe Unterricht und vor allem die netten Menschen, die ich schon vorher kennengelernt habe, seien es Professoren oder Kommilitonen.

Ich habe mein Studium im August letzten Jahres abgeschlossen und wurde in die Welt der Arbeitnehmer entlassen. Aber war ich gut vorbereitet? Wollte ich in Deutschland bleiben, oder lieber noch mal ins Ausland? Sollte ich direkt einen Job suchen, oder lieber erst noch mal ein Praktikum machen? Letztendlich entschied ich mich dafür, ohne weiteres Praktikum direkt in die Berufswelt einzusteigen. Dieser Einstieg sollte allerdings nicht in Deutschland sondern in London erfolgen.

Nachdem sich meine Eltern und Freunde von dem Schock erholt hatten, machte ich mich auf den Weg dorthin. Ich sollte jedoch erwähnen dass ich mir um eine Unterkunft keine Gedanken machen musste, denn mein Freund lebt schon länger dort und hat mich natürlich herzlich bei sich aufgenommen. Vor meiner Abreise hatte ich mich noch bei Kommilitonen und Dozenten in Deutschland nach Kontakten erkundigt und einige Bewerbungen verfasst. Nach einigem Hin und Her und auch einigen Absagen wurde ich endlich zum Bewerbungsgespräch bei Walt Disney eingeladen.

Das Interview bei Walt Disney wurde von einer Personalerin und meiner potenziellen neuen Chefin geführt. Beide hatten einen dicken Fragenkatalog vor sich liegen. Zu Beginn drehte sich alles um mein Studium und meine Praktika, bevor es dann speziell wurde. Bei den aktuellen und praxisnahen Fragen, was ich z.B. über den "L.A. writers-strike" wüsste oder was "Digitalisierung" bedeutet, halfen mir das theoretische Wissen durch das Studium und die Diplomarbeit sehr. Das zweite Interview war ein Test, bestehend aus Grammatikfragen, einem zu schreibenden Essay und einem Lizenzvertrag, zu dem verschiedene Fragen beantwortet werden mussten. Wie gut, dass genau solche Verträge Gegenstand der Vorlesung "Medienvertragsrecht" waren, so dass ich hier keinen einzigen Fehler gemacht habe.

Dann hieß es warten, warten, warten auf die Antwort von Walt Disney. Schlussendlich habe ich aber die Zusage bekommen und nenne mich nun Sales Development Co-Ordinater / Team Assistant. Ich arbeite im Bereich Programmverkauf, was z.B. die Vor- / Nacharbeit von neuen Vertragsabschlüssen, Recherche an Kunden, unterstützende Arbeit für das gesamte Sales Team und Unterstützung bei Kalkulationen beinhaltet. Um diese Aufgaben in meinem neuen Job bewältigen zu können, hat mir das Studium geholfen, da ich unter anderem gelernt habe sowohl in einem kleinem als auch großen Team zu arbeiten (Stichwort Projektarbeiten), Kritik nicht immer zu persönlich zu nehmen und einen gewissen Zeitplan einzuhalten und auch auf Details zu achten (Stichwort Projektmanagement). Und natürlich lernt man durch ein Studium in einer anderen Stadt auch, sich ein soziales Umfeld aufzubauen, so wie ich es jetzt erneut in London erlebe.

Allen Studienanfänger an der HSF kann ich nur empfehlen, so viele Praktika im In- und Ausland wie möglich zu machen und manchmal etwas mehr zu fragen. Denn es immer legitim, bestimmte Personen wie z.B. Dozenten auf Chancen und Möglichkeiten anzusprechen. Schaden kann so etwas nie.

Ein Erfahrungsbericht von

Dipl-Betriebswirt (FH) Armin Müller

Absolvent des berufsbegleitenden Studiengangs Betriebswirtschaft
im Februar 2007 an der Hochschule Fresenius in Köln.


Nach fast 10 Jahren Berufstätigkeit in einem der größten deutschen Baukonzerne, der STRABAG AG, in der ich über Ausbildung, Einsatz als Baukaufmann bis zur kaufmännischen Niederlassungs-Leitung gekommen war, habe ich mich zu einem radikalen beruflichen Schnitt entschieden: Einen Wechsel in die hauptberufliche Tätigkeit für einen Bundestagsabgeordneten und eine freiberufliche Tätigkeit, bei der ich unter Anderem für die CDU-Kreistagsfraktion in meinem Heimatkreis als Geschäftsführer tätig war. Dieser Wechsel fiel mir gerade deswegen leicht, weil ich aufgrund besserer zeitlicher Flexibilität meinen Wunsch nach einem berufsbegleitenden BWL-Studium umsetzen konnte.

Im Frühjahr 2003 stieß ich bei einer Weiterbildungsmesse in der IHK Köln an einem Prospekte-Stand auf einen Flyer der Hochschule Fresenius. Nach kleinen Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme mit einer Hochschule, die sich damals noch in der Gründung in Köln befand, klappte es mit einem Informationsgespräch. Im Vergleich zu zwei Mitbewerbern auf dem regionalen, privaten Fachhochschulmarkt überzeugte mich Konzept und Modernität des Lehransatzes und der Ausstattung. So habe ich mit einigen wenigen Kommilitonen im Herbst 2003 das berufsbegleitende BWL-Studium aufgenommen.

Unser Grundstudium war ein Geben und Nehmen. Zum Einen waren wir die Ersten, die alle Phasen des Studiums an der HSF Köln durchlaufen haben und so als Testobjekt sowohl die Auswahl der Dozenten als auch grundsätzliche Abläufe bewerten und mitgestalten konnten. Es war sehr befruchtend, mit dem Leiter des Hochschulstandortes, Herrn Prof. Dr. Marcus Pradel zu diskutieren. Es gelang der Hochschule durchgängig, die Qualität der Dozenten und damit der Lehre bis zur Aufnahme des Hauptstudiums durch engagierte Akquisition neuer Dozenten und unsere Mithilfe anzuheben.

Vor allem der hohe Praxisbezug, den ich als Student mit mehrjähriger Berufserfahrung auch in Führungsposition durchaus beurteilen konnte, hat mich überzeugt. Anders als bei Universitäten ist dies ein Gütesiegel für Fachhochschulen. Dass die HSF darüber hinaus intensiv Kooperationen mit anderen Hochschulen, Institutionen und Unternehmen weltweit aufgebaut hat, ist als zusätzliches Plus zu werten. Ich habe es fast schon bedauert, dass ich aufgrund Berufstätigkeit und Familie (Frau und 2 kleine Kinder), kein Auslandssemester studieren konnte.

Viele Anregungen aus dem Studium - insbesondere bei den Themen Finanzierung und Rechnungswesen - konnte ich unmittelbar auf meine Berufstätigkeit übertragen. Ich habe bei den Gesprächen von meinen Kommilitonen ähnliches gehört. Schließlich konnten wir auch Konzepte für unsere Jobs entwickeln und im Rahmen des Studiums testen!

Sehr viel Wert legt die HSF darüber hinaus auf ein differenziertes Angebot von Vortrags- und Lehrveranstaltungen, eine reichhaltige Auswahl an Hausarbeits- und Diplomarbeitsthemen sowie der Bereitstellung von Praktikumsplätzen, ohne den Studenten die Möglichkeit zu nehmen, eigene Vorschläge umsetzen zu können. Ich habe mein Diplomarbeitsthema "Kennzahlen und Kennzahlensystem in der neuen kommunalen Rechnungslegung NKF in Nordrhein-Westfalen" gemeinsam mit meinem Kooperationspartner, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PKF Fasselt & Partner in Duisburg entwickeln und ausführen können.

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums im Januar 2007 konnte ich als frischgebackener Diplom-Betriebswirt (FH) in eine Führungsposition im öffentlichen Dienst einsteigen. Aus privaten Gründen habe ich mich jedoch entschieden, zwischenzeitlich wieder zur STRABAG AG zurück zu wechseln. Dort arbeite ich wiederum als kaufmännischer Niederlassungs-Leiter. Manches aus dem Studium kann ich bereits verwenden und vieles werde ich zur aktiven Mitgestaltung meiner Arbeit und des Erfolgs dieser Niederlassung noch einsetzen. Vom Erfolg der Praxisanwendung des im HSF-Studium Gelernten bin ich überzeugt.

HS Fresenius - mach weiter so! Ich denke gerne an das Studium zurück und danke meiner Frau und meinen beiden Kindern, dass diese so geduldig meine 7 Semester Studium unterstützt haben.

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Betriebswirt (FH) Oliver Spaleck

Absolvent des Studiengangs Betriebswirtschaft
im Februar 2008 an der Hochschule Fresenius in Köln.


Die Praxisnähe, der direkte Austausch mit den Professoren und das Arbeiten in kleinen Gruppen waren ausschlaggebend, warum ich nach drei Semestern Studium an der Universität in Würzburg zur EFF nach Köln gewechselt habe. Bereits während des Grundstudiums hatte ich hier die Möglichkeit, gelernte Studieninhalte direkt umzusetzen. Durch die Gründung des "Studentenschaft der Hochschule Köln e.V." und der Gründung sowie Geschäftsführung der Campus Event GmbH konnten wir theoretische Modelle zum Businessplan, Marketingstrategie, Buchhaltung und vielen anderen Themen direkt anwenden und deren Erfolg nachhaltig messen.

Im Hauptstudium ging ich im Rahmen des Praxissemesters für ein halbes Jahr zu Siemens nach Shanghai. Neben der fachlichen Herausforderung reizten mich vor allem der kulturelle Austausch und die Erfahrung, in einem fremden Land gearbeitet zu haben. Diese Auslandserfahrung war ein wichtiger Baustein in meinem Lebenslauf für meine spätere Bewerbung bei Accenture.

Anschließend absolvierte ich ein Praktikum bei der Firma Accenture in München. Den Kontakt zu Accenture hatte ich während des Grundstudiums durch ein Seminar zum Thema ‚Projektarbeit' bekommen und bis zu dem Praktikum aufrecht erhalten. Ich wurde auf einem Projekt eingesetzt, in dem Lagerprozesse eines Automobilherstellers weltweit optimiert werden sollten. In diesen zwei Monaten bekam ich den ersten Einblick in die Arbeit einer Unternehmensberatung und wollte ein Semester später in diesem Bereich unbedingt meine Diplomarbeit schreiben.

Während der Diplomarbeitszeit lernte ich ein neues Projektteam kennen und schrieb meine Diplomarbeit über die Optimierung des Werkstattprozesses in der Automobilbranche unter Berücksichtigung der maximalen Kundenzufriedenheit. Hierbei kamen mir im Studium erlernte Methoden zur statistischen Auswertung von Umfragen sowie Modelle zur Prozessoptimierung und Kundenzufriedenheit zu Gute. Ich konnte immer wieder auf Unterlagen aus meinen Vorlesungen zurückgreifen sowie Professoren gezielt um Rat fragen.

Die Arbeit bei Accenture war für mich so interessant und machte mir so viel Spass, dass ich mich bereit während der Diplomarbeit, vier Monate vor Studienabschluss, schriftlich auf eine Festeinstellung bewarb. Wichtige Bausteine für eine erfolgreiche Bewerbung waren viele Praktika, mein Auslandsaufenthalt und die Diplomarbeit im Unternehmen, an deren direkten Anschluss ich jetzt seit Januar als Analyst bei Accenture im Bereich CRM arbeite. Meine Aufgabe ist es, die Arbeit von Händlern eines Automobilherstellers in den Bereichen Verkauf und Aftersales zu analysieren und zu optimieren. Für diese Arbeit halfen mir neben der Diplomarbeit und mehrer Praktika vor allem Vorlesungsinhalte aus den Fächern Marketing, Organisation und Kommunikation.

Ich freue mich nun, als ein Ansprechpartner von Accenture an weiteren Veranstaltungen an der HS Fresenius teilnehmen zu können und somit anderen Studenten den persönlichen Kontakt zu Accenture zu ermöglichen, durch den auch ich das Unternehmen kennen gelernt habe.

Ein Erfahrungsbericht von

Markus Lentz, Bachelor of Arts

Absolvent des Studiengangs Health Care Business Management
im September 2008 an der Hochschule Fresenius in Köln.

Als ich mich im Sommer 2005 für den Bachelor-Studiengang der Gesundheitswirtschaft an der Hochschule Fresenius in Köln entschieden habe, standen für mich die kurze Studiendauer, die kleinen Semestergruppen und der damit verbundene, intensive Kontakt mit den Dozenten sowie die Praxisnähe des Studiums im Vordergrund.

Bereits in den ersten Semestern meines Studiums merkte ich, dass sich meine Vorstellungen und Erwartungen an das Studium im Kölner Mediapark optimal realisieren lassen würden. Praxis-bezogene Projektarbeiten, regelmäßige Exkursionen mit Dozenten, hochkarätige Gastvorträge und nicht zuletzt der gute Kontakt zu den verschiedenen Professoren und Lehrbeauftragten der Hochschule Fresenius ließen die drei Studienjahre wie im Flug vergehen. Nach dem Grundstudium entschied ich mich im Rahmen der Schwerpunktwahl u.a. für den Bereich des Krankenhausmanagements und dafür, bereits während der vorlesungsfreien Zeit nach dem vierten Semester den ersten Teil meines Praxissemesters zu absolvieren.

Auch hier profitierte ich vom intensiven Kontakt zu den Dozenten und deren Praxistätigkeit in verschiedenen Bereichen der Gesundheitswirtschaft. So wurde es mir über den Kontakt zu Herrn Dr. Schilling, Dozent an der Hochschule Fresenius und gleichzeitig Geschäftsführer der OSB-Krankenhausmanagementberatung GmbH in Siegburg, im Rahmen eines zweimonatigen Praktikums ermöglicht, erste Praxisluft zu schnuppern und meine erlernten Fähigkeiten in der täglichen Projektarbeit einer Unternehmensberatung vom ersten Tag des Praktikums einzubringen und zu manifestieren.

Nach Ablauf des Praktikums wurde ich als studentische Hilfskraft übernommen. Hier ermöglichte es mir die Stundenplangestaltung der Hochschule Fresenius bereits während dieser Zeit einen festen Wochentag für die Tätigkeit in der OSB einzuplanen. Von den Inhalten des Krankenhausmanagements aus Theorie und Praxis begeistert, wollte ich meine Bachelorarbeit unbedingt in diesem Bereich schreiben. Dank Herrn Dr. Schilling konnte ich meine Bachelorarbeit ("Konzeption eines Planungsansatzes für die Intensiv- und Intermediate Care-Einheit eines Krankenhauses mit Regelversorgungsauftrag") auf einer fundierten Referenzdatenbasis der OSB aufbauen.

Von der Dynamik und den Arbeitsinhalten der OSB vom ersten Tag an begeistert, freute ich mich um so mehr, als mir nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums die Position des Junior-Beraters angeboten wurde. Ohne zu zögern entschied ich mich, die Möglichkeit des sofortigen Berufseinstieges wahrzunehmen.

Diesen Entschluss bereue ich bis heute nicht. Zwar merke ich bereits heute, anderthalb Monate nach meinem Berufseinstieg, dass zwischen Studenten- und Beraterleben Welten liegen, aber die täglich neuen Herausforderungen der operativen und strategischen Krankenhausberatung, die hochspannende Projektarbeit an der Schnittstelle von Medizin und Ökonomie sowie die Zusammenarbeit in einem multidisziplinären Team, lassen mich aus dem morgendlichen Kampf mit meinem Wecker stets als Sieger hervorgehen. Sowohl die gesundheitswirtschaftlichen Grundlagen, die erlernte Projekterfahrung und das vertiefte Wissen im Bereich des Krankenhausmanagements, aber auch die Seminare wie Rhetorik, Kommunikation und Präsentation sowie Moderation- und Moderationstechniken erleichtern mir heute sowohl die interne Projektarbeit als auch den externen Kontakt mit Mandanten

An dieser Stelle möchte ich mich beim Hochschulteam der Hochschule Fresenius, meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen, meiner Freundin Julia, meinem jetzigen Chef Herrn Dr. Schilling und besonders bei meinen Eltern für die Unterstützung während der letzten Jahre bedanken.

Für Studenten von nachfolgenden Jahrgängen der Gesundheitswirtschaft an der Hochschule Fresenius stehe ich bei Fragen rund um das Studium und auf der Suche nach Praxiserfahrung als Ansprechpartner der OSB jederzeit und gerne zur Verfügung.

Ein Erfahrungsbericht von

Dipl-Betriebswirt (FH) Jochen Bützler

Absolvent des Studiengangs Betriebswirtschaft
im September 2008 an der Hochschule Fresenius in Köln.


Im Sommer 2007 zog es HS Fresenius-Absolvent Jochen Bützler nach Asien. Wie kam er auf die Idee, im Rahmen seines Studiums ein Auslandssemester in Hongkong zu absolvieren?

"Asien hat mich sehr gereizt, da ich gerne während meiner Studienzeit eine völlig neue Kultur kennenlernen wollte. Dazu muss ich sagen, dass es sich natürlich auch um eine englischsprachige Universität mit gutem Ruf und eine Region mit überwiegend sommerlichen Temperaturen handeln sollte. In meinem Studienschwerpunkt "Interkulturelles Management" haben wir darüber hinaus Asien auch des öfteren behandelt. So lag die Entscheidung auf der Hand."

Hongkong liegt an der Südküste Chinas im Herzen von Asien. Jedoch hat Hongkong mit dem China, wie man es aus den Nachrichten kennt, wenig gemeinsam.

"Ich habe oft erlebt, dass viele Menschen in Deutschland Hongkong nicht von Beijing oder Tokio unterscheiden. Dazu muss ich sagen, dass diese Städte mindestens so unterschiedlich sind wie Barcelona von Berlin. Was Hongkong insbesondere für einen Studienaufenthalt auszeichnet ist die moderne und offene Gesellschaft."

Wie es sich für ein Auslandssemester gehört, hat Jochen Bützler natürlich auch ein Semester studiert. An der University of Hongkong, einer der Top-Unis der Welt, war er überrascht von der asiatischen Art des Lernens und der Weltanschauung aus anderen Blickwinkeln. Zudem reizte ihn die Internationalität:

"Die University of Hongkong bot mir an, am Studiengang Business Administration teilzunehmen. Ich konnte ähnliche Kurse belegen wie die an der EFF in Köln vorgeschriebenen. Was mich besonders beeindruckte war die Erfahrung, in manchen Kursen mit Menschen aus über 20 Nationen zusammen zu sitzen. Besonders beim Bearbeiten von Case Studies lernt man so viele verschiedene Mentalitäten kennen."

Nach dem Auslandssemester und zwei weiteren Semestern Studieren an der Hochschule Fresenius in Köln ging es für Jochen Bützler zurück nach China, diesmal nach Qingdao. Hier absolvierte er sein in den Studienplan eingebundenes Pflichtpraktikum bei dem spanischen Solartechnologie-Unternehmen Zytech:

"Zuerst möchte ich gerne sagen, dass Hongkong und Qingdao, auch wenn beide Städte in Asien liegen, eigentlich nichts gemein haben. Meine chinesischen Freunde haben mich jedoch gut auf die neue Kultur vorbereiten können.

In dem Unternehmen habe ich mich hauptsächlich mit Corporate Finance und Business Planung befasst. Was das besondere an einem Praktikum in China ist? Nun, selbst als Praktikant bekommt man in China häufig Aufgaben, die man in Deutschland nicht einmal in den ersten Berufsjahren zugetraut bekommt. So habe ich z.B. alleine eine einstündige Präsentation bei der HSBC Bank gehalten, um einen Kredit zu beantragen. Den Menschen die gerne selbstständig arbeiten und auch ein wenig die Sprache lernen möchten (unausweichlich, da keiner Englisch spricht) wird ein Praktikum in Asien besonders viel Freude und Nutzen bereiten.

Und wie sieht die Zukunft als Betriebswirt und Absolvent der Hochschule Fresenius Köln aus?

"Glücklicherweise war mir die Chance gegeben, in verschiedenen Ländern in das Berufsleben zu starten. Dass ich mich letztendlich dazu entschieden habe, zuerst einen Master an der University of Hongkong zu absolvieren und erst im Anschluss in ein Unternehmen einzusteigen, spricht nur für die Erfahrungen, die ich im letzten Jahr sammeln konnte. Der Ort, an dem ich im Anschluss arbeiten werde, ist aber nicht notwendigerweise Hongkong. Es waren bereits Japan, China, Lateinamerika und sogar die Elfenbeinküste im Gespräch. Jeder Tag bringt etwas Neues und ich freue mich schon riesig auf Morgen."

Ein Erfahrungsbericht von

Diplom-Medienwirtin (FH) Angela Krieger

Absolventin des Studiengangs Medienwirtschaft
im September 2008 an der Hochschule Fresenius in Köln.


Als ich kurz nach meinem Abitur vor der Entscheidung stand, eine zu mir passende Studienrichtung auszusuchen, war nach einer Recherchephase klar, dass ich im Bereich der Medien aktiv werden wollte. Der betriebswirtschaftliche Hintergrund durfte jedoch nicht fehlen. So entschied ich mich für den Studiengang der Medienwirtschaft an der Hochschule Fresenius in Köln. Die Entscheidung, mein Studium an der HSF zu absolvieren, wurde von den kleinen Arbeitsgruppen und dem hohen Bezug zur Praxis bestärkt.

Die Nähe zur Praxis wurde vor allem während der Projektarbeit deutlich. Hier hatten wir die Möglichkeit mit Unternehmen zusammenzuarbeiten und Projekte durchzuführen. So wurde die Theorie aus den Vorlesungen praktisch umgesetzt. Dabei waren vor allem die Erfahrung unserer Dozenten und das stete Feedback sehr hilfreich.

Ein weiterer Schwerpunkt des Studiums, der mir erste Einblicke in das Berufsleben ermöglichte, war das berufspraktische Semester. Diese sechs Monate verbrachte ich bei der Hewlett-Packard GmbH in Böblingen. Innerhalb des Marketings der Channel Organisation war ich für die Organisation und Administration von Marketingaktivitäten der HP Partner zuständig. Im Praktikum gelang es mir, die Inhalte der Vorlesungen mit Praxiswissen anzureichern und einen intensiven Einblick in das Konzernleben zu gewinnen. Insbesondere die im Studium erworbenen Kenntnisse zum strukturierten Arbeiten und Projektmanagement konnte ich praktisch anwenden.

Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen während des Praktikums und der im Unternehmen gewonnenen Kontakte wurde mir die Möglichkeit eröffnet, meine Diplomarbeit auch bei Hewlett Packard in der Züricher Niederlassung zu schreiben. Ebenfalls in der für die Partnerbetreuung verantwortlichen Abteilung tätig, untersuchte ich die sich verändernde Marktsituation des Notebookmarkts beim Eintritt eines neuen Wettbewerbers. Neben den theoretischen Aspekten der Diplomarbeit, war dies für mich eine weitere Möglichkeit, wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln.

Bereits während der Erstellung meiner Diplomarbeit fing ich mit der Jobsuche an. Aufgrund der gesammelten Erfahrungen war für mich klar, dass ich gerne im Bereich des Online Marketings arbeiten wollte. So nutzte ich auch den Hobsons Absolventenkongress um mich zu informieren. Dort wurde ich auch auf das Unternehmen Google aufmerksam, welches mich schon während meines Studiums interessiert hatte. Auf dem Kongress nutzte ich die Möglichkeit, mich mit Google Mitarbeitern über meinen Lebenslauf und meine Perspektiven auszutauschen. Durch die sehr interessanten Gespräche, das positive Feedback zu meinem Studium, den praktischen Erfahrungen und dem erworbenen Wissen wurde schnell klar, dass Google einen sehr geeigneten Einstieg für mich als Absolventin bietet. Seit dem 1. August 2008 bin ich nun im Online Marketing bei Google in Hamburg tätig und kann in meiner täglichen Arbeit die im Studium erworbenen Fähigkeiten anwenden.

Obwohl ich erst seit kurzem im Beruf bin, konnte ich bereits während meiner Praktika feststellen, wie gut mich das praxisnahe Studium an der HSF auf die verschiedenen Herausforderungen des Joballtages vorbereitet hat. Mit der Arbeit im Bereich des Online Marketings und mit Google als Arbeitgeber ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen.

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