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Zu den Berichten der Standort-Veranstaltungen:

Alumni im Gespräch 2016

"Der Ruf ist wichtiger als Zeugnisse!" Idsteiner Alumni berichten zum Berufsfeld Marketing & Medien

Niklas Hommel (links) und Caroline Schlüter

Fachbereich Wirtschaft und Medien

Idstein (jh) - „Erzählen Sie doch mal ein bisschen von sich“, ungefähr so fängt eigentlich jedes Vorstellungsgespräch an. Nichts desto trotz kommen Bewerber bei dieser Frage regelmäßig ins Schwitzen, vor allem, wenn es auf einmal heißt: „Now, we’ll  switch to English“!

Caroline Schlüter und Niklas Hommel, Absolventen des Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement haben beide bereits Erfahrungen mit Bewerbungsprozessen gemacht und berichteten Studierenden bei der Veranstaltungsreihe „Alumni im Gespräch“ von ihren Erkenntnissen im Berufsalltag.

Referent und frischgebackener Alumnus von 2015 Niklas Hommel stand schon mitten im Beruf, als er sein Studium beendete. Mit der Ausbildung als Veranstaltungstechniker konnte er bereits früh Arbeitserfahrung im Eventbereich sammeln und arbeitete auch während des Studiums nebenher als freier Mitarbeiter. Als er dann das Angebot von satis&fy AG bekam, bereits vor seinem Abschluss fest angestellt zu werden, zögerte Hommel nicht lange. „Auch wenn ich ein wenig mehr Zeit in meine Bachelorarbeit hätte investieren sollen, habe ich meine Entscheidung nie bereut, da ich ohnehin diesen Job anstrebte“. Heute ist Hommel Projektleiter bei satis&fy AG und betreut weltweit Eventprojekte für Kunden wie Swarovski,  B'90/Die Grünen Hessen, Nike, Deutsche Bank und ERGO.

Aber auch er musste einen klassischen Bewerbungsprozess durchlaufen, um diese Anstellung zu bekommen. „Dennoch ist der Ruf hier wichtiger als Zeugnisse“, berichtet Hommel, der den Studierenden rät, sich mit den Besonderheiten der Branche auseinanderzusetzten, in der man später arbeiteten möchte. Als Projektleiter hat Hommel direkt viel Verantwortung übertragen bekommen. Bei der Frage einer Studierenden, inwieweit Piercings und Tattoos akzeptiert sind, spielt auch wieder der jeweilige Hintergrund des Kunden eine große Rolle. Generell sind in der Eventbranche Jeans und T-Shirt normal, nur bei konservativen Kunden wird mal ein langärmliges Hemd getragen, um Tattoos zu verstecken. Durch die lockere Atmosphäre und die flachen Hierarchien kann Hommel seine Selbstständigkeit bei Groß-Events unter Beweis stellen. Hierfür ist natürlich Reisetätigkeit erforderlich, „die sich aber in Grenzen hält“. Da Großevents ein Dreivierteljahr im Voraus geplant werden müssen, arbeitet man ungefähr 70 Prozent dieser Zeit am Schreibtisch.

Ganz anders sieht es bei Referentin Caroline Schlüter aus. Als Management Consultant Analyst bei Accenture ist sie als Beraterin vier Tage die Woche bei Kunden unterwegs. Für Accenture durchlief sie gleich mehrere Bewerbungsgespräche und ist von Runde zu Runde weitergekommen. Wie bei Herr Hommel sind auch bei Frau Schlüter Sprachkenntnisse sehr wichtig. Denn obwohl man sich weitestgehend auf Deutsch mit inländischen Kunden unterhält, werden alle Präsentationsfolien auf Englisch erstellt und präsentiert. Ebenso verliefen bei Frau Schlüter fast alle Bewerbungsgespräche in englischer Sprache, was eine große Herausforderung sein kann, wenn man sich nicht darauf vorbereitet.

Ihre ersten Karriereschritte unternahm sie als Praktikantin beim Medienkonzern Publicis und später als Werkstudentin bei der Kommunikations- und Mediaberatung Carat. Die Werkstudententätigkeiten eröffnete ihr einen Zugang zu wertvollen Informationen für ihre Bachelorthesis, die ansonsten nur schwer zu bekommen wären. Aber auch ihr sechswöchiges Praktikum bei Publicis hatte sie bei einem Vorstellungsgespräch schon weitergebracht. Schlüter ermutigte die Studierenden, dass auch ein kurzes Praktikum von ein paar Wochen Personalern im Gedächtnis bleibt. „Keiner wird Euch fragen, wie lange das Praktikum war, Hauptsache ihr habt eins gemacht und habt eine Bescheinigung dafür“.

Ihren Erfolg bei einer Vielzahl an Bewerbungsrunden zu bestehen, verdankt sie neben ihrer Qualifikation und einem selbstbewusstem Auftritt, aber ihrem Durchhaltevermögen. Denn die größte Herausforderung war für sie, sich vom allgemeinen Bewerbungsmarathon nicht entmutigen zu lassen. „Die erste Bewerbung ist nie perfekt!“. Schlüter erzählte, dass ihre ersten Bewerbungen keinen Erfolg brachten, bis sie einiges änderte. Mit demselben Anschreiben, aber verbessertem Design, hatte sie prompt mehrere Vorstellungsgespräche.

Schlüters eigene Bewerbungsbeispiele, mit dem Hinweis auf ein professionelles Bewerbungsfoto und ein modernes Design, überzeugte nicht nur die Personaler, sondern auch die aufmerksam zuhörenden Studierenden. Den Rat für einen Bewerbungsordner, in dem man seinen Werdegang sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch vorbereitet haben sollte, um nicht immer von vorne anzufangen, nahmen sich die Studierenden zu Herzen.

Alles in allem gab es noch viele Tipps von den beiden Referenten, die sehr gerne ihre Erfahrungen mit den interessierten Studierenden ihres ehemaligen Studiengangs teilten. Das ALUMNI NETWORK freute sich über die hochspannenden Erzählungen seiner Alumni, die die Studierenden in ihren eigenen beruflichen Überlegungen weitergebracht haben.

"Der Arbeitsmarkt wartet nicht auf einen!"

Fachbereich Wirtschaft und Medien

Idstein (jh) - Das ALUMNI NETWORK lud Ende Mai erneut alle Studierende des Fachbereichs Wirtschaft und Medien zum Erfahrungsaustausch „Alumni im Gespräch“ ein. Miriam Denzer und Stephanie Pils, beide Absolventinnen des Studiengangs Wirtschaftspsychologie, freuten sich darauf, Ihren alten Campus zu besuchen und Studierenden von ihren Karrierewegen im Berufsfeld Personalmanagement  zu berichten.

Bei dieser Gelegenheit kamen auch Prof. Dr. Andreas Homburg, Studiendekan für Wirtschaftspsychologie und weitere Dozenten zu der Veranstaltung dazu, um ihre ehemaligen Studierenden in Aktion zu erleben.

Schon zu Studienzeiten hatte Stephanie Pils einen besonderen Lebenslauf. Als sie anfing zu studieren hatte sie bereits eine dreijährige Ausbildung als Köchin im Hilton Hotel und knapp fünf Jahre Erfahrung in der Hotellerie hinter sich gebracht. Mit 30 Jahren entschied sie sich für ein Studium, um ihrer Karriere eine neue Richtung zu geben. Auch als sie zwei Urlaubssemester aufgrund ihrer Elternschaft einschieben musste, hatte sie immer ihr Ziel vor Augen und absolvierte ihren Bachelor of Science.
Dieser Einsatz wurde auch von Arbeitgebern honoriert, denn „oft zählt auch Lebenserfahrung für eine Führungsposition“, erzählt Stephanie Pils aus Erfahrung. Heute arbeitet sie als Personalreferentin beim größten Verkehrsgastronom am Frankfurter Flughafen, casualfood GmbH, und betreut über 100 Mitarbeiter in vier verschiedenen Bereichen. Ihr Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Training und Personalentwicklung, dennoch muss sie Kenntnisse in alle HR-Prozesse besitzen. „Nicht nur Konzeptionelles muss man leisten können, auch Basics, wie das Beherrschen vom Personalmanagementsystem SAP, sind ein Muss“, so Pils.

Dies konnte auch die zweite Referentin Miriam Denzer, Alumna der Wirtschaftspsychologie, in ihrem Vortrag bestätigten.
Miriam Denzers erste Werkstudententätigkeit bei TIMEConsult ermöglichte ihr einen guten Einblick in den Betrieb und brachte ihr wertvolle Berufserfahrung. Auch wenn ihr der Recruiting-Bereich als Berufsfeld nicht ganz zugesagt hat, konnte sie in dieser Werkstudententätigkeit nützliche Informationen für Ihre Bachelorarbeit erwerben, „an die ich sonst nie herangekommen wäre“, so Denzer. Und  sie kennt mehrere Kollegen, die, wie sie selbst,  Ihre erste Anstellung durch eine Werkstudententätigkeit bekommen haben.

Ihr Praktikum  bei Johnson & Johnson verhalf ihr nach ihrem Abschluss schließlich dazu, im Pharmabereich als Junior Managerin Fuß zu fassen. Mit dem Statement „Der Arbeitsmarkt wartet nicht auf einen!“ konnte Miriam Denzer den interessierten Studierenden gut verdeutlichen, dass man seine Zukunft bereits während des Studiums selbst in die Hand nehmen muss. „Man sollte nicht auf das Ende des Studiums warten, in der Hoffnung, dass man nur mit einem guten Abschluss einen tollen Job erhält“, so Denzer.
Ihrer Einschätzung nach wäre es trotz ihres guten Abschlusses schwierig geworden, über den offiziellen Weg der klassischen Bewerbung an ihre Positionen zu kommen und sich bei der immensen Konkurrenz durchzusetzen. Heute betreut Miriam Denzer als Junior HR Business Partner bei Johnson & Johnson den Innen- und Außenbereich der Sales-Abteilung und ist Ansprechpartner für Führungskräfte in sämtlichen HR-Prozessen.

Was beide Referentinnen den Studierenden mit auf den Weg geben möchten, ist

  • wenn möglich nie das Online-Formular bei einem Bewerbungsprozess zu verwenden, sondern besser eine Ansprechperson zu finden und seine Bewerbungsunterlagen per E-Mail zu versenden. Denn mit einer einzigen falschen Antwort kann man direkt aussortiert werden.
  • die Homepage Great Place to Work nach potenziellen Arbeitgeber zu durchforsten, um so interessante neue Arbeitgeber zu finden.
  • wenn Spielraum vorhanden ist, nicht das erste Angebot zu akzeptieren. Männer und Frauen agieren sehr unterschiedlich bei Gehaltsverhandlungen. Wer Mut zeigt und nachverhandelt gewinnt meistens.
  • die Kontakte, die man durch Praktika oder Projektstudien/ Abschlussarbeit mit Unternehmen aufgebaut hat, für den ersten Jobeinstieg unbedingt zu nutzen. Bei einem Unternehmen bekannt zu sein, schafft den ersten Fuß in die Tür!

Und vieles mehr, was im Anschluss an die beiden sehr spannenden Vorträge bei Kaffee und Kuchen noch ausgetauscht wurde. Die Beiträge der Dozenten Beate Ohl und Markus Hunsdiek zum Thema Netzwerken und die Informationen der Referentinnen zu Einstiegspositionen machten diese Veranstaltung zu einem gelungenen Erfahrungsaustausch.

"Finde deinen Weg" - Karrieremöglichkeiten nach dem Bachelor - Direkteinstieg.Ausland.Master

Liveübertragung zu Tina Höhn nach New York
Ludwig Fresenius stellt das Alumni Network vor

Fachbereich Wirtschaft & Medien

Köln (kt) - Wie geht es nach dem Bachelor weiter? Diese Frage stellen sich viele Studierende in den letzten Semestern ihres Studiums.

Unter dem Motto:

„Finde deinen Weg – Karrieremöglichkeiten nach dem Bachelor“ - Direkteinstieg.Ausland.Master, fand am 17. Mai 2016 der Erfahrungsaustausch in Köln statt.

Auch dieses Jahr berichteten Alumni interessierten Studierenden unserer Hochschule in kurzen Impulsvorträgen über ihren Werdegang und gaben ihnen wertvolle Einblicke in ihr Berufsbild.

Ludwig Fresenius, Ehrenpräsident und Schirmherr des Alumni Network leitete die Veranstaltung ein und machte deutlich, wie wichtig solch ein stetiger Austausch ist. Studierende haben die Möglichkeit aus den Erfahrungen Ehemaliger zu lernen und das Alumni Netzwerk der Hochschule Fresenius für sich zu nutzen und zu pflegen.

Unsere Alumni Konstantina Voultsidou (Advertiser Manager bei der KissMyAds GmbH/ Stroer Mobile Performance), Manuel Helpenstein (Projekt Manager bei der SKOPOS Institut für Markt- und Kommunikationsforschung GmbH & Co. KG) und Nico Krafftzig (Director Digital Distribution bei der Splendid GmbH) haben sich nach dem Bachelorstudium für den Direkteinstieg entschieden.

Alle drei Alumni referierten über ihren Berufsalltag im Unternehmen. Um einen erfolgreichen Direkteinstieg nach dem Studium zu starten, ist es laut Konstantina, Manuel und Nico extrem wichtig, bereits während des Studiums verschiedene Praktika zu absolvieren, da diese u.a. zur eigenen Orientierung dienen. Durch ein Praktikum erhält man meist erste Einblicke in das gewünschte Berufsbild und die damit verbundenen Tätigkeiten. Oft werden wichtige Erfahrungen gesammelt die einem auf dem weiteren Weg in die richtige Richtung lenken.                                                                                                                                                              

Ein Highlight der Veranstaltung war die Liveübertragung zu unserer Alumna Tina Höhn nach New York. Sie arbeitet für GACC – German American Chamber of Commerce als Projektmanagerin. Neben ihrem Berufsalltag, berichtete Tina darüber, wie sie den Weg ins Ausland gefunden und wie sie die Herausforderung erfolgreich gemeistert hat. Sie machte den interessierten Studierenden Mut, diesen Schritt ebenfalls zu gehen und gab ihnen nützliche Tipps mit auf den Weg.

Zita Cornelius hat ihren Bachelor im Studienfach Wirtschaftspsychologie bei uns in Köln erfolgreich abgeschlossen und entschied sich anschließend für einen aufbauenden Master, ebenfalls in Köln. Zita hat sich nach ihrem Bachelorstudium noch nicht bereit gefühlt ins Berufsleben einzusteigen. Sie liebt es Studentin sein zu dürfen und genießt diese Zeit voll und ganz. Außerdem kann Sie ihre wirtschaftspsychologischen Kenntnisse durch ihren Master weiter festigen und vertiefen. Zita ist mit dieser Entscheidung und ihren bisherigen Erfahrungen an der Hochschule Fresenius sehr zufrieden und kann diesen Schritt nur empfehlen.

Während des Erfahrungsaustauschs hatten die Studierenden die Möglichkeit Fragen zu stellen. Unsere Alumni beantworteten diese gewissenhaft und aus erster Hand und gaben ihnen außerdem wertvolle Ratschläge mit auf den Weg. Auch im Anschluss wurde die Gelegenheit genutzt, sich bei einem kühlen Bier und kleinen Snacks auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Herr Fresenius freute sich über das Engagement unserer Alumni und über die interessanten Einblicke in ihr Leben nach der Hochschule.

Alumni der Media School berichten aus der Praxis: Erfahrungsaustausch an der Hochschule Fresenius München

Julian Freese, Christiane Schäfer, Niklas Rickmann (v.l.n.r.)

Fachbereich Wirtschaft & Medien

München (mk) – Was sollte ich schon während meiner Studienzeit beachten, um optimal für das Berufsleben vorbereitet zu sein? Wie geht es nach dem Studium weiter? Und wie sieht dann der Arbeitsalltag aus? Diese und andere Fragen beantworteten drei Alumni der Hochschule Fresenius München am 6. Juni 2016 beim „Alumni-Erfahrungsaustausch“. Im Beisein von Ludwig Fresenius, Schirmherr des Alumni Networks und Ehrenpräsident der Hochschule Fresenius, stellten sie ihre Werdegänge vor und gaben den Studierenden Tipps für den Berufseinstieg.

Die erste Referentin des Abends war auch gleichzeitig die frischeste Absolventin: Christiane Schäfer schloss erst im vergangenen Jahr ihr Bachelor-Studium in Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Fresenius München ab. Heute arbeitet sie als Account Executive bei Weber Shandwick, ihrem Wunscharbeitgeber, wie sie in ihrem Vortrag unmissverständlich klarmachte. Insbesondere Markt- und Branchenwissen und sehr gute Englischkenntnisse seien die zentralen Skills, die ein PR-Berater mitbringen sollte. „Die Praxisnähe der Hochschulausbildung hat mir beim Jobeinstieg sehr geholfen“, so Schäfer weiter. Den Studierenden gab sie zum Abschluss mit auf den Weg, das eigene Licht nicht unter den Scheffel zu stellen und den Mut zu haben, sich auch auf anspruchsvolle Stellen zu bewerben.

Dass Rückschläge nicht nur zur Bewerbungsphase nach dem Studium gehören, sondern auch zum Arbeitsleben selbst, erfuhr Julian Freese am eigenen Leib. Schon während seines Studiums des Medien- und Kommunikationsmanagements entdeckte er sein Interesse für das Thema Unternehmensgründung. Gemeinsam mit Kommilitonen gründete er schließlich kurze Zeit nach seinem Abschluss an der Hochschule Fresenius das Startup „StyleAddicted“, ein Online-Portal für Mode-Blogger. Die Geschäftsidee brachte allerdings nicht den erhofften Erfolg. Doch anstatt aufzugeben, überlegten sich Freese und seine Partner etwas Neues. Sie gründeten „Reachbird”, eine Online-Plattform, auf der digitale Influencer und Unternehmen zusammengebracht werden sollen. Im Februar 2016 an den Markt gebracht, hat das Unternehmen einen vielversprechenden Start hingelegt. Den Studierenden gab Julian Freese deshalb den Rat, sich von Rückschlägen nicht abschrecken zu lassen und es getreu dem Motto „Life begins at the end of your comfort zone“ immer weiter zu versuchen.

Auch Niklas Rickmann, letzter Referent des Abends, absolvierte das Bachelor-Studium Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule Fresenius München. Bereits während seines Studiums sammelte er als Werkstudent bei der Süddeutschen Zeitung erste Praxiserfahrungen im Bereich Product Management. Im Auftrag des Münchner Medienunternehmens verfasste er schließlich auch seine Bachelorarbeit. Nach dem Abschluss folgten zwei Jahre als Product Manager bei Check 24, bevor er zum Digitalisierungsdienstleister Shore GmbH wechselte. Dort ist er mittlerweile zum Director of Product Management aufgestiegen – und da sein Arbeitgeber schnell wächst und auf der Suche nach Personal ist, hatte Niklas Rickmann auch gleich einige Stellenausschreibungen mitgebracht.

Bei Snacks und Getränken konnten sich die Studierenden im Anschluss näher zu den Stellen informieren, den Alumni Fragen stellen und erste Kontakte für den Jobeinstieg knüpfen.

Erfolgreicher Erfahrungsaustausch zum Thema Networking für den „Traumjob“?! am Hamburger Hochschulstandort

Caroline Laatz (links) und Ludwig Fresenius bei der Podiumsdiskussion.
(Vlnr.) Christoph Remmel, Melina Schaper, Adriana Hepke, Anna Viehbahn, die Alumni-Regionalsprecherin Anna Bänfer und die Hamburger Alumni-Beauftragte Caroline Laatz.
Die Alumni-Regionalsprecherin Anna Bänfer beim Networking mit einer Studierenden.

Fachbereich Wirtschaft & Medien

Hamburg (kr) - Was habe ich an der Hochschule Fresenius studiert? Wie verlief mein beruflicher Einstieg und wo arbeite ich jetzt? Wie sieht mein Arbeitsalltag aus und was empfehle ich Euch? Diese und andere Fragen beantworteten Hamburger Alumni Mitte April im Rahmen der ALUMNI NETWORK-Veranstaltung „Erfahrungsaustausch“ am Campus Alte Rabenstraße.

Mit Anna Viehbahn (Hanse Ventures), Adriana Hepke (Montblanc Simplo), Melina Schaper (Otto) und Christoph Remmel (Jungheinrich) konnten die Alumni-Regionalsprecherin Anna Bänfer und die Hamburger Alumni-Beauftragte Caroline Laatz ehemalige Studierende aus den unterschiedlichsten Branchen für interessante und lebendige Impulsvorträge im Audimax gewinnen. Die eingeschriebenen Studierenden erhielten wertvolle Einblicke und gute Tipps von ihren Vorgängern.

An der anschließenden Podiumsdiskussion beteiligte sich auch der Ehrenpräsident und Schirmherr des ALUMNI NETWORK der Hochschule, Ludwig Fresenius, und unterstrich dabei die hohe Bedeutung von Netzwerken für die berufliche Laufbahn. Spannend war auch die Diskussion darüber, welche Aspekte des Studiums in den Berufsalltag bei der Medienproduktion für Otto, das internationale Marketing von Montblanc oder das Controlling bei Jungheinrich Einzug gehalten haben. Nicht nur Fachwissen und Hard Facts zum Projektmanagement oder strategischem Denken, sondern auch Soft Skills wie Teamfähigkeit und Stressresistenz wurden hier explizit hervorgehoben.

Beim anschließenden Networking mit Fingerfood, Bier und Softdrinks nutzten die Studierenden die Gelegenheit, mit den Alumni persönlich ins Gespräch zu kommen, beim aktuellen Mentor Christoph Remmel die Vorteile des bald startenden Mentoring-Programms zu erfahren und sich auch über aktuelle Stellenangebote in den jeweiligen Unternehmen zu informieren. Dabei brachten sich auch weitere Alumni aus dem Publikum ein und berichteten bspw. über den Bewerbungsprozess bei Beiersdorf oder den Weg vom Bachelorabsolventen zum Leiter einer Tagesstätte für Transitgeflüchtete.

Letztlich wurde der Leitsatz des Abends, dass Netzwerken - sei es in Ehrenämtern, bei Praktika-Stammtischen oder mit Hilfe des ALUMNI NETWORK - entscheidend zum erfolgreichen Übergang vom Studium in den Job beiträgt, aktiv in die Tat umgesetzt. Und vielleicht war dieser Erfahrungsaustausch für einige Hamburger Studierende bereits der erste Schritt  auf dem Weg zu ihrem Traumjob.

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