Feedback
Empfehlen

Alumni im Gespräch 2012

Der Erfahrungsaustausch erfreute sich an allen Standorten großer Beliebtheit. Eindrücke wurden durch Fotos und Berichte festgehalten. Das Alumni Network wünscht viel Freude beim Nacherleben.

Zu den Berichten der Standort-Veranstaltungen:

Auch in Hamburg fand die Veranstaltung 18.10.2012 statt. Alexander Jansen (Absolvent Betriebswirtschaft/Business Administration, Hamburg) von ERGO und Victor Helpap (Absolvent Media Management, Köln) von Adobe wurden von einem mit Studierenden und Dozenten gefüllten Audimax empfangen. Die Studierenden waren von den interessanten und informativen Vorträgen sehr begeistert, die neben der Schilderung des jeweiligen Werdegangs und des aktuellen beruflichen Aufgabengebiets auch viele nützliche Tipps und Empfehlungen zu Bewerbungen und einem erfolgreichen Berufseinstieg beinhalteten. Auf aktuelle Stellenangebote der Unternehmen wurde ebenfalls hingewiesen. Victor Helpap von Adobe verdeutlichte am Ende seines Vortrages, wie ihm persönliche Kontakte zu ehemaligen Kommilitonen beruflich geholfen haben und unterstrich die große Bedeutung von Netzwerken.

Zum Erfahrungsaustausch am 14.11.2012 konnte das ALUMNI NETWORK in Idstein viele interessierte Studenten, Vertreter der Fachbereiche und als Referenten neun Absolventen aus allen drei Fachbereichen der Hochschule Fresenius begrüßen. Die Teilnehmer erhielten vielfältige Einblicke in den beruflichen Werdegang und Alltag der Referenten. Herr Ludwig Fresenius, Schirmherr des ALUMNI NETWORK und Ehrenpräsident der Hochschule, eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort und betonte aus seiner persönlichen Erfahrung heraus die Bedeutung von beruflichen Netzwerken. Anschließend hieß Frau Kathrin Janisch, Verantwortliche des Alumni Network vor Ort, alle Teilnehmer herzlich willkommen und wünschte einen informativen und nachhaltigen Abend.

Für den Fachbereich Chemie & Biologie erinnerte sich Herr Dr. Soeren Schumacher (Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT) an den Schnuppertag 2003 mit Herrn Professor Gros, seine aktive Arbeit im AStA und die Vermittlung problemorientierten Lernen und Denkens durch die Hochschule Fresenius. Außerdem hob er das Arbeiten in kleinen Gruppen hervor, das die Möglichkeit bot nachzufragen und viele Hilfestellungen zu bekommen. Frau Claudia Toll (Bundeskriminalamt) schilderte den Zuhörern ihren wendungsreichen beruflichen Werdegang, der sie vom Chemiestudium an der Hochschule Fresenius bis ins Qualitätsmanagement des BKA führte. Während ihres Studiums war Frau Toll im Ausland und beschrieb dies als tolle Erfahrung, u. a. da sie eine andere Art zu Lernen sowie neue Herangehensweisen kennengelernt hat. Frau Toll betonte, dass Sie an der Hochschule Fresenius gelernt habe, strukturiert und systematisch an Fragestellungen heranzugehen. Der „innere Antrieb“ sei für Herrn Matthias Rasking (Accenture -Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister) von großer Bedeutung für das Berufsleben. Seinen Beruf als IT Berater sehe er immer noch in Zusammenhang mit seinem Studium der Chemie, da Prozessoptimierung der Arbeit im chemischen Labor ähnele. Die Grundsteinlegung für Teamwork und Recherchefähigkeiten habe ebenso an der Hochschule Fresenius stattgefunden. Studenten gab er den Hinweis, Bewerbungsgespräche zu üben – von „ totaler Katastrophe bis halbwegs erfolgreich“ sei alles möglich.Trotz der sehr unterschiedlichen Branchen erklärten alle drei unisono, von der analytischen Denkweise, die an der Hochschule Fresenius vermittelt wird profitiert und ihr „Rüstzeug an der Hochschule Fresenius gelernt“ zu haben.

Im Fachbereich Wirtschaft & Medien erlebten die Studenten drei Absolventen mit unterschiedlichen Werdegängen. Den Anfang machte Kosta Zacharopoulos (Scholz & Volkmer), der die fundierte theoretische und praktische Ausbildung an der Hochschule Fresenius hervorhob, der er durch seine Lehrtätigkeit auch als Masterstudent verbunden bleibt. Lars Vogels (Personaldienstleister Robert Half) ging auf die Wichtigkeit von Praxiserfahrung ein und erklärte, dass es für ihn nicht von Nachteil war als Trainee Paletten verräumt zu haben – er im Gegenteil viel wichtiges für das Berufsleben daraus gezogen habe. Heute, nach verschiedenen beruflichen Stationen, kann er sagen seinen Traumjob gefunden zu haben.Viel Wissenswertes und Spannendes berichte auch Kerstin Barthel (Analysehaus MORGEN & MORGEN). Frau Barthel ist heute Prokuristin. Ihr gelang über ein Praktikum im Anschluss an ihr Studium der Berufseinstieg in die mittelständische, inhabergeführte Firma. In eine kleine Firma einzusteigen war nicht von Anfang an ihr Ziel, Frau Barthel lernte dadurch jedoch die unterschiedlichen Geschäfts- und Tätigkeitsbereiche intensiv kennen und ist mit ihrer Entscheidung nach wie vor sehr glücklich. Die Vortragenden waren sich einig, dass man sich bei der Jobsuche nicht allzu sehr auf die Traumbranche fixieren sollte, sondern es wichtig sei, auch für unerwartete und ungewöhnliche Chancen offen zu sein.

Im Fachbereich Gesundheit eröffnete Frau Eva-Maria Weizenmüller (Logopädie Praxis Bruni Zeuner) die Runde. Bereits während eines Praktikums hatte sie sich auf die Stelle beworben und konnte mit dem Job in der Tasche ihre Bachelorarbeit fertig schreiben. Sie hob hervor, dass sie sich selbst erst als Therapeutin „definieren“ musste, dies aber für Ihre Arbeit sehr hilfreich war und ist. Anschließend ging Sie auf Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der Therapieberufe durch Fortbildungen ein. Herrn Johannes Richters (Praxis Richter) Präsentation bot einen guten Überblick über seine vielen Erfahrungen durch Praktika und seine Stelle in einer Rehaklinik. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung als Physiotherapeut entschloss er sich den Weg der Selbständigkeit zu gehen und eröffnete seine Praxis für Physiotherapie und Naturheilkunde. Auch Herr Richter ging auf das Thema Fortbildungen ein und warnte davor, zu viel auf einmal zu wollen, da dadurch der eigentliche Kern vernachlässigt würde. „Jobwahl ist Typsache“ konstatierte Herr Mathias Henn (Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein) während seines Vortrags. Auch er konnte berichten, dass ihn seine erste Bewerbung nach seinem Examen 2008 direkt zu seinem derzeitigen Arbeitgeber geführt hat. Dort schätzt er die hohe Interdisziplinarität der Kollegen. Das große Team böte viele Experten die zu verschiedensten Themen gefragt werden könnten, einem internen „Erfahrungsaustausch“ gleich. Von allen dreien wurde betont, dass die Geduld mit sich selbst sehr wichtig sei.

Im Anschluss an die Panels fanden sich alle Teilnehmer zum gemütlichen Beisammensein zusammen. Studenten und Vertreter der Hochschule nutzten die Gelegenheit des persönlichen Gesprächs mit den Referenten und tauschten sich intensiv aus. Aber auch der Gemütlichkeit wurde genüge getan und bei leckeren Speisen und Getränken wurde sich ausführlich unterhalten und am beruflichen Netzwerk gearbeitet. Die Referenten der drei Fachbereiche waren sich einig, ob der sehr gelungenen Veranstaltung und den dadurch geschaffenen Möglichkeiten, ihr Wissen und ihre Erfahrung an ihre Nachfolger weiterzugeben. Auch die Studenten waren begeistert. Eine Studentin brachte es auf den Punkt: „Toll, dass die Hochschule sowas anbietet!“

In Köln fand der Erfahrungsaustausch am Mittwoch, den 17.10.2012, um 18 Uhr statt. Den Auftakt machte Fabian Musick (Absolvent Betriebswirtschaft/Business Administration, Köln) von 3M. Weiter ging es mit Alexander Lehmann (Absolvent Medienwirtschaft, berufsbegleitend, Köln) von SuperRTL und zum Schluss präsentierten Sarah Radermacher (Absolventin Wirtschaftspsychologie/Business Psychology, Köln) und Tobias Wingbermühle von Abercrombie & Fitch. Nicht nur die unterschiedlichen Abschlüsse, sondern vor allem die Aufgabengebiete, Branchen und Mentalitäten trugen zu einem vielfältigen Programm bei. Bei A&F werden zurzeit Nachwuchskräfte gesucht, die nach einem zehnwöchigen Trainee-Programm in eine Festanstellung (bspw. als Store Manager) überführt werden. Bei 3M werden junge Talente vielfältig gefördert, wobei Fabian Musick betonte, man solle dabei den Fokus auf die Förderung der Stärken setzen. Bei SuperRTL warten eine Vielzahl an Trainee-Programmen auf Berufseinsteiger und auch hier werden stetig gute Leute gesucht. Danach ging es in das Café Freiraum. Hier führten Referenten und Studierende noch lange Gespräche, u.a. auch mit Herrn Ludwig Fresenius, dem Ehrenpräsidenten der Hochschule.

In München kamen am Mittwoch, den 10.10.2012, Jan Stewen (Absolvent Medienwirtschaft, Köln) von BMW und Robin Setzer (Absolvent Wirtschaftspsychologie/Business Psychology, Köln) von SThree in die Hochschule. Um 18 Uhr ging es los. Die Absolventen gaben einen Einblick in die Branche, Tipps für die Berufswahl und stellten Einstiegsmöglichkeiten vor. Auch wurde die Wichtigkeit des "richtigen Netzwerkens" dabei betont. Im Anschluss gab es bei Getränken und Snacks noch die Gelegenheit für persönliche Gespräche.

Impressionen

In Verbindung bleiben.